Chatter Tuesday||Wie bleibe ich motiviert...?

Chatter Tuesday




Schon komisch, dass das Projekt wirklich zustande kommt, denn ehrlich gesagt, hätte ich nie im Leben gedacht, dass ich hier jetzt sitzen würde und meine Tipps und Tricks mit euch Teilen würde. Da es der erste Chatter Tuesday ist, dachte ich mir wir fangen mit etwas kleinerem und nicht so anspruchsvollem an und zwar mit ‘‘How to stay motivated while writing a Novel‘‘ oder auch ‘‘Wie bleibe ich motiviert, während ich ein Buch schreibe‘‘, bitte beachtet aber, dass diese Tipps nicht bei jedem funktionieren, so wie sie es bei mir getan haben.

Dann wollen wir mal anfangen. Als erstes solltest du dir darüber klar werden, warum du keine Lust mehr hast zu schreiben. Ist es, weil dich die Story nicht mehr interessiert oder weil dir deine Protagonisten nicht mehr gefallen? Oder hat es irgendetwas mit deiner Plot-Line zu tun, die du entwickelt hast. Oder gibt es andere Dinge die dich ablenken, wie zum Beispiel dein Smartphone, dass die ganze Zeit klingelt, wenn ja versuche die Dinge zu eliminieren. Stelle dein Smartphone auf Stumm oder bring es in einen anderen Raum, denn sobald nichts in deiner nähe ist was dich ablenkt, gelingt es dir viel einfacher dich hinzusetzen und zu schreiben oder einfach nur darüber nachzudenken warum du nicht mehr schreiben willst.
Es kann viele verschiedenen Gründe geben, aber es ist trotzdem sehr wichtig, dass du dir klar wirst warum das alles.

Vielleicht bist du auch einfach nicht zufrieden mit deinen Vorschritten, wenn ja, dann hast du zwei Optionen. Entweder du schreibst was neues oder du versuchst es zu reparieren. Denke darüber nach was fehlt, ist es die Spannung oder fehlt etwas bei deinen Protagonisten? Sind sie zwei dimensional? Du musst deine Protagonisten fühlen und wissen, wie sie in bestimmten Situationen reagieren oder sich benehmen. Ein Beispiel, du hast eine zurückhaltende und schüchterne Frau, die kaum etwas sagt und plötzlich wirft sie mit sarkastischen Bemerkungen um sich. So etwas in Unrealistisch und passt einfach nicht zu der Persönlichkeit dieser Frau. So etwas solltest du vermeiden, wenn du eine Geschichte schreibst und daran kann es auch liegen, dass du einfach nicht mehr weiterschreiben willst. Schließlich müssen dir die Protagonisten auch gefallen und erst dann können sie auch anderen gefallen. Und wenn du nicht weißt, was genau du jetzt falsch gemacht hast, dann frag einfach jemanden anders, dem du vertraust und von dem du weißt, dass er dir eine ehrliche Meinung zu dem gibt, was du geschrieben hast.

Im nächsten Schritt solltest du dir überlegen, warum du schreibst und wozu DU es brauchst. Ist es, weil es dich glücklich macht, lässt schreiben dich besser fühlen oder baust du dadurch einfach nur Stress ab? Es ist wichtig sich darüber im klaren zu sein, wozu man das überhaupt macht und was dein Langzeit ziel ist. Möchtest du ein Vollzeit Autor sein, der nur vom Bücher schreiben lebt und aufstehen kann wann er will? Oder möchtest du einfach, andere Leute mit Büchern begeistern, die du selbst geschrieben hast aber trotzdem noch einem normalem Beruf nachgehen, denn Autor zu sein, ist kein richtiger Beruf, wie zum Beispiel Anwalt, etc.
Du musst dir klar darüber sein, was du erreichen willst und dann kannst du es angehen. Aber du solltest realistisch sein. Ein Buch in einem Monat zu schreiben, dass um die 200.000 Wörter hat und das vielleicht sogar als Anfänger, ist schlicht und ergreifend unrealistisch. Und wenn du es nicht schaffst, wird es dich noch mehr herunterziehen und vielleicht würdest du das Projekt beiseite werfen, obwohl es durchaus Potential hätte. Deswegen rate ich dir dir Wochen- oder Monatsziele zu setzten, wie zum Beispiel, dass du 50.000 Wörter in einem Monat schreiben möchtest, wie beim NaNoWriMo, das jedes Jahr im November stattfindet. Wer daran Interesse hätte, sollte einfach NaNoWriMo Camp googlen.

Aber für mich das wichtigste ist, dass du dich zu m schreiben zwingen musst! Denn manchmal geht es nicht anders. Es gibt Tage, da möchte man schreiben aber es fällt einem nichts ein. Was ich dann immer mache ist, dass ich einfach Sinnlos drauf los schreibe, bis ich in dem Fluss bin und die Worte nur so aus mir heraus sprudeln. Und erst im Nachhinein benutze ich die Löschtaste. Bis ihr nicht im Schreibfluss seit, Finger weg von der Löschtaste!!
Denn wenn ihr jeden Satz mindesten drei mal neu schreibt, kommt ihr nie dazu, irgendetwas zu schreiben, weil einem immer etwas an einem Satz nicht gefällt und dann braucht ihr Stunden, bis ihr eine ganze Seite geschrieben habt und dann ist die Lust am schreiben auch schon wieder vergangen.

Wenn euch diese Tipps geholfen haben, schreibt es mir doch in die Kommentare und vielleicht habt ihr auch ein Wunsch, über was ich als nächstes schreiben soll.


Lia♥  

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